Der Nationalsozialismus und die Shoah in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur

    85,00 € 85,00 € 85.0 EUR

    85,00 €

    Option non disponible.

    This combination does not exist.

    Add to Cart

    30-day money-back guarantee
    Free Shipping in U.S.
    Buy now, get in 2 days

    Auch im beginnenden 21. Jahrhundert bleiben der Nationalsozialismus und die Shoah in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur präsent. Wie schon in den vorangegangenen Jahrzehnten wandeln sich dabei zugleich die Darstellungen kontinuierlich. Literaturwissenschaftler und Literaturwissenschaftlerinnen aus mehreren Ländern analysieren Schlüsseltexte aus dem ersten Jahrzehnt und ordnen sie in die neuesten Entwicklungen ein. Dabei werden Themen aus der Gedächtnis- und Erinnerungsforschung (z.B. Postmemory, Normierung und Globalisierung der Erinnerung) ebenso angesprochen wie ästhetische Verfahrensweisen (Schreiben zwischen Fakt und Fiktion) und narratologische Fragen (Rekonstruktion versus Reflexion, Familiengedächtnis und Generationenroman).

    Inhalt Torben Fischer, Philipp Hammermeister, Sven Kramer: Der Nationalsozialismus und die Shoah in der deutschsprachigen Literatur des ersten Jahrzehnts. Zur Einführung Norbert Otto Eke: “Was ist wahr? Woher haben Sie denn Ihre Bilder?” Shoah-Erinnerungen in neueren Theater-Texten (Robert Menasse, Werner Fritsch, Robert Schindel, Mieczyslaw Weinberg) Cornelia Blasberg: Simulierte Partizipation und gefühlte Geschichte. Überlegungen zu aktuellen literarischen Formaten der Geschichtsdarstellung am Beispiel von Filmen und Texten über den 20. Juli 1944 Helmut Peitsch: Auschwitz in Reisebeschreibungen von Maxim Biller, Iris Hanika und Stephan Wackwitz Helmut Schmitz: Alternative Gründungserzählungen und andere Legitimationsmuster. Zum Status von Shoah und Nationalsozialismus in der Konstruktion von Erinnerung an ‘deutsche’ Kriegserfahrungen Silke Horstkotte: “Ich bin, woran ich mich erinnere.” Benjamin Steins Die Leinwand und der Fall Wilkomirski Iris Hermann: Ohnehin Gebürtig Andernorts. Zur Diversität von Erinnerung und Identität bei Doron Rabinovici und Robert Schindel Barbara Breysach: Verstörende Erinnerung. Überlieferung und Traditionsbruch in der österreichisch-jüdischen und deutsch-jüdischen Literatur (Vladimir Vertlib und Esther Dischereit) Carola Hähnel-Mesnard: Die Inszenierung von Zeugenschaft im Roman Nahe Jedenew (2005) von Kevin Vennemann Axel Dunker: Auschwitz im Pop-Roman. Thomas Meineckes Hellblau Susanne Düwell: Ästhetische Reflexion von Exil und Krieg im Werk Norbert Gstreins Katja Stopka: Sekundäre Zeugenschaft in postmemorialer Literatur. Katharina Hackers Eine Art Liebe Philipp Hammermeister: Vergangenheit im Konjunktiv: Erinnerung und Geschichte in Marcel Beyers Kaltenburg Bastian Reinert: “Ich lasse am liebsten Tote sprechen”. Elfriede Jelineks postmortales Theater Martin Sexl: Von Auschwitz nach Srebrenica und zurück – Jonathan Littell und Peter Handke Jens Birkmeyer: Kältezonen aus nächster Nähe. Alexander Kluges neue Erzählungen über Nationalsozialismus und Krieg Sven Kramer: Nationalsozialismus und Shoah in Thomas Harlans literarischem Spätwerk Der Nationalsozialismus und die Shoah in der deutschsprachigen Gegenwartsprosa 2000–2012. Eine Auswahlbibliografie Die Autorinnen und Autoren

    Format Relié
    Nombre de pages
    344
    Collection Amsterdamer Beiträge zur neueren Germanistik
    ISBN 13 978-90-420-3850-9
    Type Nom